Normalerweise braucht man zum Führen eines Hausboots in Deutschland - wie für jedes Sportboot - einen Bootsführerschein, den sogenannten "Sportbootführerschein-Binnen". Auf vielen Flüssen, Seen und Kanälen in Deutschland kann man aber auch Hausboot fahren ohne Führerschein.

Die einzige Voraussetzung dafür ist die sogenannte Charterbescheinigung, meist kurz Charterschein genannt. Der Charterschein, den es in Deutschland seit dem Jahr 2000 gibt, ist eine Art "Bootsführerschein light": eine amtlich anerkannte Bescheinigung dafür, dass man ein Hausboot führen kann und darf. Anders als der "richtige" Bootsführerschein (der eben erwähnte "Sportbootführerschein-Binnen") gilt der Charterschein immer nur auf einem bestimmten Gewässerbereich bzw. innerhalb einer bestimmten Region und nur für die Mietzeit des Bootes. Bei einer erneuten Anmietung im nächsten Jahr oder in einer anderen Region muss man also einen neuen Charterschein machen.

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